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Stand
15.10.2001 (10/01)
Stand 20.04.2002 (04/02)
Kapitel Strukturfragen
Abschnitt 2.2. Reifeprüfung
und Abiturprüfung
(04/02)
Die DS Brüssel
hat im Schuljahr 2001/2002 mit ihrer 11. Jahrgangsstufe
die strukturelle
Umstellung auf die Reifeprüfung als Schulabschluss
eingeführt.
Demzufolge wird die Abiturprüfung als Schulabschluss im
Jahre 2004 zum
letzten Mal, die Reifeprüfung im Jahre 2005 zum ersten
Mal
abgehalten werden.
vgl. auch Kapitel Europa Abschnitt 1.1. (Deutsche Schule Brüssel)
Abschnitt 2.3.
Zwölf oder dreizehn Schuljahre
(10/01)
Auf S. 21 werden die deutschsprachigen
Auslandsschulen verzeichnet, die
bereits auf dem Wege zur 12-Jährigkeit
sind (Brüssel, Moskau, New York).
Im Text heißt es: “es werden weitere
folgen“.
Hinzuzufügen ist bereits die DS Den Haag; entsprechend ist auf S.
168 im
Schnellen Überblick zu ergänzen: 13(12).
Im Planungszustand befinden sich außerdem die DS Paris, die DS Genf
und die DS London.
(04/02)
Auf S. 21 werden die Deutschen Schulen in Lateinamerika
verzeichnet,
die die 12-Jahres-Struktur eingeführt haben. Hier
hat sich die Weiterent-
wicklung zum Strukturmodell der
Gleichzeitigkeit des deutschen und des einheimischen Abschlusses
nach 12 Schuljahren verstärkt.
Nach Buenos Aires sind nun auch die DS Guatemala und die DS
Bogotá
auf dem Wege zu diesem Modell. Die Umsetzung einer solchen
Strukturver-änderung bedarf natürlich umfangreicher Vorarbeiten;
voraussichtlich im Jahre 2003 (in Guatemala) bzw. 2005 (in Bogotá)
werden die Abschlüsse nach neuer Struktur vergeben.
vgl. auch Kapitel Lateinamerika, Abschnitt 1.6. (Schulzeitdauer und
Abschlussstruktur)
(04/02)
Der Zugang von Realschulabsolventen zu einer Gymnasialen
Oberstufe deutscher Auslandsschulen mit 12 aufsteigenden Jahren
war mit Beschluss des BLASchA vom 25.3.98 geregelt worden.
Mit Datum vom 26.9.2001 ist dieser Beschluss in einem wichtigen Punkt
neu gefasst worden. Danach treten Schüler mit Realschulabschluss -
erworben an einer deutschen Schule im Ausland oder in Deutschland - in
die drittletzte Jahrgangsstufe ein, d.h. die 10. Jahrgangsstufe. Damit
wird für die deutschen Auslandsschulen nachvollzogen, was in
innerdeutschen 12-jährigen Gymnasien für Realschulabsolventen gilt.
Abschnitt 2.5.
Fachhochschulreife
(04/02)
Die DS Brüssel hat bei den deutschen Stellen den Antrag
auf Einrichtung einer Fachoberschule mit dem Abschluss der
Fachhochschulreife gestellt. Der BLASchA hat im Jahre 2001 diese standort-
und strukturgerechte Profilbildung an der DS Brüssel begrüßt, auch in
Ergänzung zu dem
allgemein bildenden Angebot der drei Europäischen
Schulen.
Auch die DS der Borromäerinnen in Alexandria ist dabei, ihre
berufliche Abteilung weiter zu entwickeln, um den Abschluss der FHSR
vergeben zu können.
vgl. auch Kapitel Europa, Abschnitt 2.1.1. (DS Brüssel), und Kapitel Naher
und Mittlerer Osten, Abschnitt 2.2. (DS der Borromäerinnen).
vgl. auch Abschnitt 4. (Berufliche Abschlüsse).
Abschnitt 3.2.
Mittlere deutsche Abschlüsse an Schulen, die bis zur
deutschen Hochschulreife führen;
hier: Lateinamerika (S.28)
(04/02)
Die Liste der Deutschen Schulen in Lateinamerika, die die
Berechtigung
zur Gleichstellung von Zeugnissen mit innerdeutschen
Zeugnissen im
Sekundarbereich I besitzen, ist um die DS Colegio
Humboldt Sao Paulo
zu ergänzen. Der Schule ist diese Berechtigung
mit Beschluss der KMK vom 12.12.01 zuerteilt worden.
Abschnitt 4
Berufliche Abschlüsse an deutschen schulischen Einrichtungen
im Ausland
(10/01)
Für Berufsschulen (Teilzeit-Schulen) in Deutschland gibt es
die
Möglichkeit, unter bestimmten fachlichen Voraussetzungen eine
Fachhochschulreife zu erwerben (FHSR).
Vom Jahre 2002 an wird diese Möglichkeit auch für deutsche berufliche
schulische Einrichtungen im Ausland geschaffen; ein entsprechender
Beschluss der KMK-Gremien befindet sich im Stadium der Beratung.
Über Einzelheiten wird demnächst die Internet-Adresse des
KMK-Sekretariats Auskunft erteilen.
(04/02)
Zum Erwerb einer originären Fachhochschulreife an einer
Fachoberschule im Ausland vgl. Abschnitt 2.5. (Fachhochschulreife, hier:
DS Brüssel und DS der Borromäerinnen).
Kapitel Europa
Abschnitt 1.2. Die Landessprache im
Fachunterricht und in der Abschlussprüfung (an Begegnungsschulen)
(10/01)
In der Tabelle auf S. 50 kann für die DS Athen ergänzt werden,
dass hier
in Zukunft eine Fortsetzung des Pflichtunterrichts in
Neugriechisch in
die 9. Und 10. Jahrgangssstufe hinein eingerichtet
werden wird.
Abschnitt 1.2.4. Bilingualer Fachunterricht im Inland und
im Ausland
(04/02)
Zu Beginn des Jahres 2002 ist ein wichtiges Dokument von der KMK
verabschiedet worden: „Nutzung der Auslandskontakte und
Auslandserfahrungen der im Ausland tätigen und der aus dem Ausland
zurückgekehrten Lehrkräfte“.
In diesem Papier wird die Interdependenz der Tätigkeit der deutschen
Lehrkräfte im Ausland und im Inland verdeutlicht; Erfahrungen sollen
durch die Lehrkräfte nicht nur ins Ausland getragen werden, auch die
im
Auslandsschulwesen erworbenen Erfahrungen sollen von den innerdeutschen
Behörden stärker und gezielter genutzt werden.
Abschnitt 2.1. Abschlüsse der deutschsprachigen
Auslandsschulen
(04/02)
In diesem Abschnitt werden einige der Schulen mit
standortspezifischen Besonderheiten vorgestellt.
Die Aussage auf S. 73, dass die deutschsprachigen Auslandsschulen ihre
Rolle als deutsche Auslandsschulen auch insofern ernst nehmen, als sie
„partnerschaftliche
und internationale Begegnung“ zu ihrem Programm
machen, gilt nicht nur für Brüssel, Paris oder Toulouse.
Europa-Fähigkeit ist ebenso eine Zielsetzung für die DS Den Haag,
die DS London, die DS Genf.
Hierzu die nachfolgenden exemplarischen Aspekte:
DS Den Haag
Für die DS Den Haag (DS DH) ist anzumerken, dass sie - ähnlich wie Brüssel - in
Zukunft möglicherweise in eine Konkurrenz durch die Planung einer
Europäischen Schule in Den Haag geraten könnte (eine Europäische Schule
als 2. Standort auf Grund der Zweigstelle des Europäischen Patentamtes
mit Hauptsitz in München, dem anderen Standort einer Europäischen Schule
für Bedienstete des Europäischen Patentamtes).
Die DS DH ist erfolgreich bemüht, ein für deutsche und andere Eltern und
ihre Kinder möglichst attraktives Angebot vorzuhalten; dazu gehören u.a.
die Zwölfjährigkeit, Unterrichtsangebote auch in niederländischer
Sprache, grenzüberschreitende Unterrichtsprojekte, Kooperationsprojekte
mit anderen uinternationalen Schulen in Den Haag.
DS Paris
An der DS Paris (DSP) ist das Engagement, sich in das französische Umfeld zu
integrieren, in den letzten Jahren besonders angewachsen. Hierzu gehört
die Einführung des zweisprachigen Abschlusses in Form der „Double
Délivrance“ ebenso wie die Etablierung einer „Ecole de Musique
Franco-Allemande“ an der DSP.
DS London
Zu den Abschlussangeboten, die die DSL ihren Oberstufenschülern vorhält,
gehört die Möglichkeit, das weltweit anerkannte Cambridge Proficiency-Sprachexamen abzulegen; 70% der Oberstufenschüler machen davon Gebrauch.
Hierin wie auch im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Leben der
Schule zeigt sich
- ebenso wie an den meisten anderen deutschsprachigen
Auslandsschulen -, dass Internationalität und kulturelle Begegnung
für diesen Schultyp keine Fremdwörter bedeuten.
Abschnitt 2.3. Deutsche Schulen ohne deutsche Abschlüsse
(04/02)
Laut Ausführung im Buch gehört auch die DS Dublin zu den
deutschen Schulen ohne deutschen Abschluss; ohne deutschen schulischen
Abschluss, wohlgemerkt, denn der deutsche Sprachabschluss des
Deutschen Sprachdiploms der KMK hat eine lange Tradition an
der Schule.
Für Dublin geht es seit den im Jahre 2001 begonnenen binationalen
Verhandlungen auf Regierungsebene darum, die Struktur der Schule mit
dem
Ziel weiter zu entwickeln, deutsche Prüfungselemente unter deutscher
Fachaufsicht in die einheimische irische Sekundarschul-Abschlussprüfung
zu integrieren und auf diese Weise auch den Begegnungscharakter der
Schule deutlich zu verstärken. Eine deutsch-irische Expertengruppe ist
an
der Arbeit.
Abschnitt 3.1. Die übernationalen Schulabschlüsse IB und
EB
(10/01)
Die im Text (S. 78) und in der Karte (S. 76) erwähnte Vorbereitung
der
zwei Europäischen Schulen Alicante und Frankfurt/Main hat
inzwischen
zur Gründung geführt; beide Schulen werden zum Sommer 2002
mit jeweils
5 aufsteigenden Jahrgangsstufen ihren Betrieb beginnen.
(04/02)
In diesem Abschnitt wird im Buch auf Verhandlungen zwischen der
deutschen Seite und der International Baccalaureate Organisation (Genf)
hingewiesen. Zielsetzung ist die Schaffung eines gemischtsprachigen
IB an ausgewählten deutschen Schulen im Ausland.
Hierzu ist nunmehr das Folgende zu aktualisieren:
Die Verhandlungen sind intensiv
fortgesetzt worden, inzwischen zusätzlich zur IB-Organisation in
Genf besonders mit der Curriculum- und Prüfungszentrale des
IB in Cardiff.
Die Mischung der 6 IB-Diploma-Fächer
soll Deutsch, Geschichte, Biologie in deutscher Sprache, die
restlichen Prüfungsfächer in englischer, spanischer oder französischer
Sprache (je nach Schulstandort) umfassen.
Für das Jahr 2003 ist der Beginn einer
Modellprojekt-Phase an 14 ausgewählten deutschen Schulen im
Ausland vorgesehen, die im Jahre 2006 einer Evaluation unterzogen
werden soll.
Die folgenden Standorte werden voraussichtlich an dem Modellprojekt
teilnehmen: Guadalajara, San
Salvador, Managua, Buenos Aires Pestalozzi, Villa Ballester Buenos
Aires, Guayaquil, Barranquilla, Asuncion; Jounieh Beirut, Ankara,
Addis Abeba, New Delhi, Manila, Sydney.
Die Gremien der KMK haben dem
Modell-Projekt-Vorhaben ihre Zustimmung erteilt.
Abschnitt 4.1.4. Binationale Abschlüsse in Dänemark und
Italien
(04/02)
Nachdem am N.Zahles-Gymnasium
in Kopenhagen ein in diesem Abschnitt des Buches beschriebener
binationaler Abschluss bereits mehrfach vergeben werden konnte, wird
die erste binationale Abschlussprüfung am Liceo Ginnasio Statale
Luigi Galvani in Bologna
im Jahre 2003 abgehalten werden.
(10/01)
Übersichtskarten
Auf der Karte S. 20 ist das auf Alicante hinweisende
Kartensymbol zu tilgen.
Auf der Karte S. 58 müssen zu den Standorten der deutschsprachigen
Auslandsschulen mit deutschen Abschlüssen die DS Warschau und die DS
Moskau hinzugefügt werden, die DS Moskau dann konsequent auch auf
der Karte S. 40/41 sowie die DS Warschau auch auf der Karte S.72.
Auf der Karte (und Legende) S. 68 ist hingegen die Nennung der
Standorte Belgrad und Antwerpen zu tilgen, da sie nicht zu
deutschen Abschlüssen führen.
Kapitel Naher und Mittlerer
Osten
Abschnitt 2.2.
Die Deutschen Schulen der Borromäerinnen in Kairo und Alexandria
(04/02)
Den Informationen über
diese zwei ordensgetragenen Schulen in Ägypten sind zwei strukturell
wichtige hinzuzufügen:
Der Orden hat Ende des Jahres 2001
einen Schulvorstand für beide Schulen gemeinsam berufen.
Die DS der Borromäerinnen in Alexandria
hat Ende 2001 bei der KMK den Antrag auf Berechtigung zur Erteilung
von Abschlusszeugnissen der Hauptschule und der Realschule gestellt.
vgl. im Übrigen den Hinweis zur
Entwicklung des Abschlusses der Fachhochschulreife an der DS der Borromäerinnen in Alexandria unter dem Abschnitt 2.5.
(Fachhochschulreife) im Kapitel Strukturfragen.
Abschnitt 3. Die Schulen, die keine deutschen
Schulabschlüsse vermitteln
(04/02)
Die Ausführungen dieses
Abschnittes zu den zwei Schulen in Abu Dhabi
und Sharjah
(Vereinigte Arabische Emirate) sind in der folgenden Weise
zu
ergänzen:
Für die formale Anerkennung von in
Abu Dhabi ausgestellten Zeugnissen in Deutschland hat die Schule
eine Vereinbarung mit dem Land Nordrhein-Westfalen getroffen, die dazu
geführt hat, dass die mittleren Abschlusszeugnisse aus Abu Dhabi im
Auftrage des Kultusministeriums von der Bezirksregierung in Köln mit
der innerdeutschen Berechtigung ausgestattet werden.
Vorausgegangen war eine umfangreiche inhaltliche Überprüfung der
schulischen Arbeit nach den vom nordrhein-westfälischen Ministerium
vorgegebenen Kriterien.
Die Schülerschaft der DS Sharjah
- wie auch die
der DS Abu Dhabi - ist gewachsen, in direkter
Entsprechung zu der steigenden Bedeutung dieser Wirtschaftsstandorte
in den VAE. Die Schule hat jetzt die 10. Jahrgangsstufe erreicht und
versucht, es ihrer „Nachbarschule“ in Abu Dhabi gleich zu tun und
das dort praktizierte Anerkennungsverfahren für ihre Hauptschul- und Realschulzeugnisse
zu erreichen.
Kapitel Afrika (ohne Ägypten)
Abschnitt 1.
Deutsche Reifeprüfung und mittlere
Abschlüsse an deutschsprachigen Schulen
(04/02)
Auf Grund von Internet-Kontakt
mit der DS Abuja, Nigeria, werden die Angaben über die Schule mit
dieser Aktualisierung konkretisiert, vervollständigt und auch im
Einzelnen korrigiert:
Die Angabe, die Schule sei in „sehr
dauerhaften und für Schulzwecke voll funktionstüchtigen Containern“
untergebracht, ist zu korrigieren: die Schule verfügt über ein
richtiges Schulgebäude.
Zur Klarstellung wird noch einmal der
Unterschied zwischen „anerkannter Schule“ und „anerkannten
Sekundarschul-Abschlusszeugnissen“ verdeutlicht. Aus den im Buch
aufgeführten formalen Gründen kann die Schule nicht anerkannt werden.
Durch
die Fach- und Prüfungsaufsicht der KMK sind indes die
Abschlusszeugnisse anerkannt.
Interessant zu erfahren war, dass es
dem Schulträger gelungen ist,
drei der in Deutschland angeworbenen
Lehrkräfte aus dem Beamtenstatus von Bundesländern heraus beurlaubt zu
erhalten.
Das bedeutet einen deutlichen pädagogischen und fachlichen
Erfahrungszuwachs für die Schule.
Abschnitt 2.1.
Schulen und Schülerschaft
(04/02)
Am Ende dieses Abschnittes wird der
DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) mit seinen
Anrechtsscheinen (für einen Studienaufenthalt in Deutschland für eine
begrenzte Zeit) erwähnt.
Inzwischen hat die deutsche Bundesregierung ihre Stipendienpolitik
für ausländische Schulabsolventen deutscher Schulen insofern
grundlegend verändert, als sie erstmalig für 2001 60 Vollstipendien
für ausländische Absolventen deutscher Begegnungsschulen für die
Gesamtdauer eines Studiums in Deutschland von 5 Jahren finanziert. Im
Auftrag der Bundes-regierung führt der DAAD das Programm durch. Mit
dieser begrüßenswerten neuen Initiative will das Auswärtige Amt eine
verstärkte Heranbildung künftiger Ansprechpartner Deutschlands im
Ausland anstreben.
Abschnitt 2.2. Unterrichtsprogramm und
-methoden
(10/01)
Integration der Schülergruppen in Südafrika: In dem o.g. Abschnitt wird über
die vollständige Integration der Schüler der Neuen Sekundarstufen bzw.
Fremdsprachenzweige an den drei Schulen in Windhuk, Kapstadt und
Johannesburg berichtet, sie sei in der 10. Jahrgangsstufe
abgeschlossen, während dies in Pretoria erst in der 12.
Jahrgangsstufe erreicht würde.
Richtig ist, dass die DS Pretoria
sich seit 1995 (als die Umstellung der Einschulung der Schüler der
Neuen Sekundarstufe von der 8. in die 5. Jahrgangsstufe verlegt wurde)
intensiv um eine Optimierung des integrierten Fachunterrichts bemüht hat
und zur Zeit in den Fächern Sport, Afrikaans, Kunst und Englisch von der
5. Jahrgangsstufe an die gemeinsame Unterrichtung der unterschiedlichen
Schülergruppen organisiert und
optimiert. Die vollständige Integration
findet - wie an den anderen Schulen
der Region - in der 10.
Jahrgangsstufe statt.
Kapitel Asien und Australien
Abschnitt 1. Deutschsprachige Schulen
und Schulzweige mit dem deutschen Abschluss der Reifeprüfung bzw. der
schweizerischen Matura
(10/01)
Die Schweizerische Internationale
Schule Bangkok hat
- wie der Kanton Luzern in der Schweiz - in der
Zwischenzeit die
Schulzeit bis zur schweizerischen Matura auf 12
Schuljahre verkürzt;
die diesbezüglichen Angaben auf den Seiten 129, 133
und im Schnellen Überblick sind entsprechend zu aktualisieren.
Abschnitt 3. Mittlere Abschlüsse an
deutschsprachigen
Auslandsschulen in A. und Au.
(10/01)
Die DS Sydney ist zur Zeit die
einzige deutsche Schule in der Großregion Asien und Australien, die zu
Beginn des Kalenderjahres den Unterricht beginnt. Ab 2002 ändert sich
dies: nach zwei sorgfältig voraus geplanten Kurzschuljahren wird das
Schuljahr ab 2002 jeweils im September beginnen, sich also der Regelung
auf der Nordhalbkugel anpassen.
In der Übersicht auf S. 172 ist somit die
DS Sydney mit den folgenden Angaben zu ergänzen:
DS Sydney/ Abschluss SI / Jgst. 1-10 / Schultyp D / Sch.j.beginn September
(ab 2002),
www.germanschoolsydney.com
(04/02)
Die Angaben zur Abschlussstruktur der
DS Shanghai sind wie folgt zu aktualisieren:
Die ersten Schüler haben die
Jahrgangsstufe 10 erreicht (2001/02).
Der Schule ist vom BLASchA die
Genehmigung auf erstmalige Teilnahme am Abschlussverfahren der
Sekundarstufe I am Ende des Schuljahres 2002/03 in Aussicht gestellt
worden.
Der im Buch angedeutete direkte weitere
Aufbau zu einer deutschen Auslandsschule mit Reifeprüfung bestätigt
sich grundsätzlich. Es wird von den Schülerzahlen abhängen, wann eine
gymnasiale Oberstufe und in welcher Struktur begonnen wird.
Abschnitt 4. Deutsche Schulen,
die derzeit keine deutschen schulischen Abschlüsse vergeben
(04/02)
Die politische Entwicklung in
Afghanistan hat dazu geführt, dass die BR Deutschland sich
anschickt, an ihr
früheres hohes Engagement im schulischen und kulturellen Bereich in
Afghanistan anzuknüpfen. Mit eigenen Mitteln sind
interessierte afghanische Gruppierungen dabei, das Gebäude der deutschen
Amani-Oberrealschule in Kabul wiederherzustellen, eine deutsche
Auslandsschule, die in den 70er Jahren zur Reihe der größten deutschen
Begegnungsschulen im Ausland gehört hatte.
Im Augenblick geht es darum, den
deutschen Sprachunterricht durch afghanische Lehrkräfte mit sachlichen
und anderen Mitteln (Fortbildung) zu unterstützen.
Kapitel Lateinamerika
Abschnitt 1.
Die Hochschulreifeprüfung in
Ergänzung zum einheimischen Sekundarschulabschluss
(04/02)
Die DS Mexico ist in dem Buch mit
zwei Standorten in Mexico.Stadt Nord
und Mexico-Stadt Süd vorgestellt
worden. Inzwischen hat der gemeinsame Schulträger beider
(selbstständiger) Schulen damit begonnen, in der Mitte
der Stadt einen
dritten Standort mit den ersten Jahrgangsstufen der Primaria zu
eröffnen.
Abschnitt 1.6.
Schulzeitdauer und Abschlussstruktur -
Perspektiven
(04/02)
In Lateinamerika hat sich die
Weiterentwicklung zum Strukturmodell der Gleichzeitigkeit des
einheimischen und des deutschen Schulabschlusses nach 12 Schuljahren
verstärkt.
Nach Buenos Aires sind nun auch
die DS Guatemala und die DS Bogotá auf dem Wege zu diesem
Modell. Die Umsetzung einer solchen Struktur-reform bedarf natürlich
umfangreicher Vorarbeiten; voraussichtlich im Jahre 2003 ( in Guatemala)
bzw. in 2005 (in Bogotá) werden die Abschlüsse nach neuer Struktur
vergeben.
Der Schnelle Überblick
Entsprechend den vollzogenen bzw. sich
abzeichnenden Veränderungen, wie sie in diesen Aktualisierungen
beschrieben werden, sind auch die Kurz-einträge im Schnellen Überblick
zu verändern.
Hinzuzufügen ist neben der DS Sydney
(vgl. Aktualisierung 10/01) auch die DS Helsinki mit den
Einträgen RP-Schule /Begegnungsschule / Fachunterricht in der
Landessprache / Abschluss nach 12 Schuljahren / Unterrichtsbeginn
September
Gegenüber den Eintragungen im Buch haben
sich bei einer ganzen Reihe
von Schulen in der Zwischenzeit die
Internet-Adressen verändert.
Es wird empfohlen, die jeweils aktuelle
Internet-Adresse der Schuleim
Auslandsschulverzeichnis der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen in
Köln abzurufen:
www.auslandsschulwesen.de
Anhang BLASchA
(10/01)
In der alphabetischen Liste der
Mitglieder ist zu ergänzen:
Thüringen
Dr. Reinhard Köhler 1991
(04/02)
Die Zusammensetzung des BLASchA hat sich
seit dem Erscheinungsdatum des Buches in den folgenden Positionen
verändert:
Baden-Württemberg
Herr Müller (2001)
Bremen
Frau Schöder-Klein ( 2002)
Saarland
Frau Blatt ( 2001)
Auswärtiges Amt
Herr Lauk (2001)
ZfA
Herr Lauer (1997),
Herr Gauf (1998),
Herr Wegmann
(2001)
Die Vorsitzenden des
Bund-Länder-Ausschusses:
Bundesvorsitz:
Herr Lauk (2001)
Ländervorsitz:
Frau Dr. Kabisch (2001)
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