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Inhalt
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| kommunikationsverband.de (Hrsg.): Berliner T pe '98 Inhaltsverzeichnis Vorwort
Berliner T pe
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| In Jürgen Mandels hochspannender Kriminalgeschichte Mord im Hotel St. Gotthard versuchen Kommissar Gutenberg und seine grotesken Assistenten Bodoni und Frutiger dem ausgefuchsten Mord an Graf Typo auf die Spur zu kommen. War es der Schusterjunge, bei dem auch die lädierte Leiche eines Zwiebelfisches mit glattem Durchschuß durch Kopf und Korpus gefunden wurde? Oder doch die Macintosh-Jünger, die sich mit ihren Mäusen im Photoshop verschanzt haben und mit dem nächsten Quarkexpress die Stadt verlassen wollen?
Urs Wiezel setzt sich wortwitzig und fachlich kompetent mit zahlreichen Fragen der Schweizer Szene auseinander: Was ist dran am hervorragenden Ruf der Schweizer Gestaltungskünste? Inwieweit ist der Graphiker hier tatsächlich sein Leben lang geprägt vom Einfluß seiner Vielsprachigkeit und Multikulturalität? Und obwohl der Designer nicht vom Mac allein lebt und Einbildung nicht gleich Ausbildung ist welche Folgen kann es haben, wenn jeder Amateur zum Künstler mutieren darf und die typographisch- gestalterische Anarchie auszubrechen droht? Wie steht die Schweizer Medienszene zum Rest der Welt, und warum werden die neuen Medien vor dem fortschrittsfreudigen Schweizer erst recht nicht haltmachen? ... Über das Niveau von Kundenzeitschriften, die im allgemeinen als 'Verkaufsprospekte im redaktionellen Gewand' verstanden werden, läßt sich zweifellos streiten. Zu mager sind zumeist die den Redaktionen zur Verfügung stehenden Mittel. Dabei würde sich die Investition lohnen, denn von Werbung pur fühlt sich der Kunde nicht selten nur noch belästigt. Horst Moser jedoch zeigt in seinem Beitrag unter dem Motto Kundenzeitschriften genießen keinen Behindertenbonus an beeindruckenden Beispielen, welches Potential in Kundenzeitschriften steckt und was geschehen kann, wenn sie mit Leib und Seele produziert werden ... |
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